DAEDALOS Nr. 9 34

Inhaltsverzeichnis

Editorial

Leserbriefe

Ausgewählte Story

Rezensionen

Vorbemerkung der Redaktion:
Da unsere letzte DAEDALOS-Ausgabe (Nr. 8; Herbst 99) als Reminiszenz an 30 Jahre Bibliothek des Hauses Usher gedacht war, haben wir damals auf den Abdruck der Leserbriefe verzichet. Wir halten es nicht für sonderlich sinnvoll, diese Leserbriefe nun mit einem Jahr Verzögerung noch nachzuliefern, und bitten (vor allen Dingen auch die engagierten Lerserbriefschreiber) um Verständnis dafür, daß hier und jetzt nur die Leserbriefe, die sich auf die Nr. 8 beziehen, abgedruckt werden können. - Vielen Dank.

Interessante Ausgabe

Besten Dank für die Zusendung von DAEDALOS Nr. 8, das ist wirklich eine sehr schön gemachte und interessante Ausgabe. Ich hoffe, es geht Ihnen gut und Sie können diese Zeitschrift noch recht lange fortführen.

Franz Rottensteiner, Wien

Gelesen und genossen

Das jüngste DAEDALOS habe ich erhalten, gelesen und genossen. Eine gelungene Sondernummer! Nur leider etwas dick, so daß (nicht nur in meinem Exemplar) die inneren Doppelseiten sich aus der Heftung gelöst haben.

Malte Schulz-Sembten, Homberg

Mit Freude und Genugtuung erfüllt

Seit mehreren Jahren lese ich schon Ihr Magazin und war bisher recht angetan von Inhalt und Ausstattung, habe Ihnen aber bisher meine Meinung vorenthalten - jedoch nicht aus Faulheit oder Gleichgültigkeit, es ist eher Skepsis, daß die eigene Ansicht dem Verleger in irgendeiner Weise nützlich oder wertvoll sein könne. Im Falle des neuen »daedalos« gehe ich aber gerne von der Routine ab, denn es hat mich rundum mit Freude und Genugtuung erfüllt. Dem Jubiläum der Bibliothek des Hauses Usher ein Heft zu widmen, ist zweifellos eine vorzügliche Idee: Und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Die Auswahl der Geschichten von LeFanu, Hodgson und James in deutscher Erstveröffentlichung besticht, ebenso die sorgfältigen Übersetzungen.
Auch der neue Text von Angerhuber paßt im Niveau sich den übrigen Beiträgen an. Dazu die nostalgische Idee, grünes Papier zu verwenden. Mit einem Wort: ein Juwel unter den Phantastik-Magazinen!

Robert N. Bloch, Gießen

Schön altmodisch

Vielen Dank für daedalos Nr. 8. Ein sehr schönes Heft, mit einigen schönen altmodischen Geschichten.

Ulrich Spiegel, Overath

Zurückgeführt in gute alte Tage

Haben Sie herzlichen Dank für Daedalos 8, welches ich in den letzten Tagen nebenher, sozusagen als Kontrapunkt zu Weihnachten, gelesen habe. Das Heft ist ausgesprochen gelungen und bietet eine interessante Mischung. Die Idee mit dem grünen Papier ist reizvoll und hat mich in der Tat in die guten alten Tage zurückgeführt, als ich mit leidenschaftlicher Erwartung auf die geliebten grünen Bände gewartet habe. Die ausgewählten Erzählungen sind allesamt bemerkenswerte Vertreter des Genres; auch der neue Text von Frau Angerhuber hat mir gefallen, gerade in seiner etwas manierierten Überfüllung mit seelischen Absonderlichkeiten. Er hat dadurch etwas Fin de siècle-Flair. »Das Los des Sir Robert Ardagh« ist eine erstaunlich interpretationsfähige Novelle; es steht zu hoffen, daß noch mehr Texte Le Fanus mutige deutsche Herausgeber finden. (...)
James, Hodgson und Lovecraft muß ich nicht kommentieren; ich kannte diese Texte natürlich schon, und es vergnügt mich, diese kleinen Meisterwerke in einem deutschen Heft zu sehen.

Marco Frenschkowski, Hofheim, Ts.